Fotos für Facebook speichern

31 Aug 2016 Mascha Foto n Design In Photoshop, Tipps

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Wer kennt’s nicht…? Man arbeitet Stundenlang an einem Bild, versucht die schönste Schärfe rauszuholen und möchte es stolz seiner Facebook Community präsentieren. Doch plötzlich ist unser Bild nur noch ein Pixelalbtraum! Was ist passiert? Wir haben unser Bild doch in voller Größe und Auflösung gespeichert! Aber was wir noch nicht wussten ist, dass genau das der große Fehler ist!

Facebook komprimiert unsere zu großen Bilder beim Upload damit die Seite logischerweise schneller läuft. Wäre ja auch langweilig, wenn Facebook einen ständigen Ladescreen anzeigen würde! Man könnte doch jetzt meinen “Danke Facebook, dass du mir die Arbeit abnimmst!” – Wieder Falsch! Denn in diesem Fall sind wir die Profis. Wir können unser Bild um einiges schöner verkleinern als es Facebook tut. In diesem Beitrag möchte ich euch meinen Weg zeigen Bilder für Facebook abzuspeichern. Es ist übrigens derselbe Weg den ich auch für meine eigene Webseite nehme – denn hier möchte auch niemand einen ständigen Ladescreen sehen.


Step 1:
Sichtbare auf eine Ebene reduzieren

Natürlich wird unsere Datei kleiner wenn wir unsere Ebenen zusammenfassen. Dafür genügt ein Rechtsklick auf eine sichtbare Ebene in der Ebenen-Palette und ein Klick auf “Sichtbare auf eine Ebene reduzieren”. Jetzt haben wir fast all unsere Ebenen zusammengefasst – übrig bleiben nur die nicht sichtbaren Ebenen, wie z.B. unsere Hilfsebenen und da wir nun aber mit der Bearbeitung fertig sing können wir diese gedankenlos in das kleine Mistkübel Symbol ziehen und sie dadurch löschen.

Sichtbare


Step 2:
Bildgröße

In unserer Haupt-Menüleiste unter dem Punkt “Bild” können wir die “Bildgröße…” verändern. Hier hat sich bei mir die Pixelgröße 2048px der längeren Seite (bei Hochformat die Höhe – bei Querformat die Breite) für optimal herausgestellt. Die Auflösung belasse ich hier sogar! Wenn sie 300 beträgt dann bleibt diese auch auf 300.

Bildgröße


Step 3:
Nachschärfen

Da das Bild bei der Verkleinerung ein klein wenig an der Schärfe leidet, können wir wichtige Stellen wie z.B. die Augen noch etwas nachschärfen. Dafür kopieren wir unsere Ebene und konvertieren die Kopie erstmal für Smartfilter (Filter – Für Smartfilter konvertieren) damit wir die Filter auf dieser Ebene nachträglich noch verändern können. Nun gehen wir in den Filter “Unscharf maskieren” (Filter – Scharfzeichnungsfilter – Unscharf maskieren) und hier haben sich die Werte “Stärke: 50% – Radius: 1,0px – Schwellenwert: 0 Stufen” bei mir für fast jedes Bild für optimal herausgestellt. Durch den Smartfilter bekommen wir nun neben unserem Filter in der Ebenen-Palette gleich eine weiße Ebenenmaske mit. Das bedeutet das sich der Effekt nun auf das gesamte Bild auswirkt. Kehren wir die Ebenenmaske nun mit “STEUERUNG + i” um, wird die Maske schwarz und der Effekt vom Bild verschwindet wieder. Hört sich erstmal unlogisch an, wenn wir jetzt aber mit einem weißen Pinsel einzelne wichtige Stellen auf der Maske zurückmalen, können wir entscheiden welche Stellen im Bild nachgeschärft gehören und welche nicht.

Nachschärfen


Step 4:
Speichern

Nun können wir das Bild speichern. Doch auch hier gehen wir nicht einfach unter “speichern unter” sondern speichern das Bild für Web ab. Diese Funktion finden wir seit Photoshop CC unter “Datei – Exportieren” – ich wähle hier das JPG Format. In dem Fenster werden wir sehen, dass wir mit der Qualität locker auf 60% gehen können ohne einen Verlust zu erkennen. Dafür sinkt das Speichervolumen extrem ab und macht das Bild fürs Web schneller!

speichern


 

Nun können wir das Bild ohne Bedenken in Facebook uploaden!

Screenshot

 

Wem das jetzt sehr Aufwendig erscheint, der nimmt einfach eine Aktion mit dem Ablauf auf! Ich habe mir hier sogar eine Aktion für “Web hoch” und eine für “Web quer” erstellt und lasse diese einfach zum Schluss abspielen (Schritte in Aktion: Sichtbare auf eine Ebene reduzieren, Bildgröße, Einstellungen fürs Nachschärfen). Man muss nur aufpassen dass man eine sichtbare Ebene beim Abspielen aktiv hat und zum Schluss natürlich immer wieder die scharfen Bereiche selber einzeichnen – dann nur noch fürs Web abspeichern.

– Ich freue mich über Feedback und hoffe das euch die kurze Anleitung gefallen hat!

 


 

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